Der seltsame Fall des Paprikahendls

Was mich die Zubereitung eines Paprikahendls übers Mutigsein lehrte – und warum früher keineswegs alles besser war.”

Ein wenig Schlaumeierei zum Einstieg:

 

Dem Paprikahendl eilt in Österreich der Ruf voraus, ein typisch ungarisches Gericht zu sein. Das ist so nicht ganz richtig, auch, wenn es natürlich ins stereotypische Narrativ über die Küche unserer Nachbarn passt. Das geht nämlich so: Ein Gericht, in dem Paprikapulver eine tragende Rolle spielt, wurde in Ungarn ersonnen. Steht schließlich auch in allen K&K-Monarchie-Kochbüchern! Aber wie heißt es so schön: Wer nichts weiß, muss alles glauben, und deshalb ist es an dieser Stelle ratsam, dem Glauben daran, dass Paprikahendl eine ungarische Erfindung ist, abzuschwören, und die Tatsache zu akzeptieren, dass es Auguste Escoffier – ja, genau, der Franzose! – war, der dieses Gericht als Poulet au Paprika auf Basis des (echt ungarischen) Pörkölt anlässlich der französischen Weltausstellung 1900 kreierte.

 

Nun vom Wissen zum Gefühl.

 

 

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