Einsichten von Kathrin im April

Licht, Rührteig und rosa Puffärmel

Letztes Jahr um diese Zeit befand ich mich, wie so viele andere, noch in der Schockstarre des ersten Lockdowns. Fassungslos, dass ein Virus die ganze Welt lahmlegen konnte, wir Familie und Freunde nicht sehen durften und das gesellschaftliche Leben komplett eingefroren war, beschloss ich, Ostern ausfallen zu lassen, ja, ersatzlos zu streichen. Mir stand nicht der Sinn nach Vorbereitungen auf ein Fest, dem das Wichtigste fehlen würde: das Zusammensein mit meinen Liebsten.

Im Namen des Osterhasen schrieb ich meinen Kindern einen Brief, in dem er bedächtig erklärte, dass er sie leider nicht besuchen konnte – die Gefahr der Ansteckung sei auch für den berühmtesten Hasen der Welt einfach zu groß. Erstaunlicherweise zeigten meine Kinder sehr viel Verständnis. Für den Osterhasen, aber auch das abgesagte Fest. Wir verbrachten den Ostersonntag zu viert im trotz Lockdown mutig aufblühenden Garten, aßen gut, spielten Fußball auf der Wiese. Ein sonniger, friedvoller Tag, wenn auch ohne jeden österlichen Glanz, ohne Nester, ohne Schokoladenhasen.

 

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