Einsichten von Kathrin im Jänner

Weiß wie Schnee

Es muss angefangen haben, als ich mit fünf oder sechs Jahren versuchte, mir die Welt begreifbar zu machen. Jene besondere Phase des zaghaften Sich- Verknüpfens mit Dimension wie Raum und Zeit, deren fundamentale Größe nicht wirklich greifbar waren, ja, einschüchterten und die eigene Existenz winzig erscheinen ließen. Ein Kalenderjahr schien unendlich zu sein, die Summe der Tage kaum zu fassen und die Struktur der Monate verwirrend. Ich bastelte mir meine eigene Wahrnehmung, entwarf Behelfsmuster und erstellte Bezugsgrößen. Um die schiere Unendlichkeit der Zeit einzufangen, ordnete ich den Monaten Farben zu, orientierte mich dabei intuitiv an der Farbpalette der Natur.

 

 

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